Kann man Sonnenbank geschädigte Haut wieder „reparieren“???

Es ist ja nun mal so: Die Haut merkt sich jede Sünde. Wenn man oft oder regelmäßig auf die Sonnenbank geht oder sich der Sonne widmet, dann rächt sich das früher oder später, im schlimmsten Fall sogar mit Hautkrebs.

Aber gehen wir mal nicht vom schlimmsten aus.

Die verschiedenen Menschenrassen reagieren unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung oder die „künstliche Sonne“.

Man unterscheidet deshalb in 6 Hauttypen.

Hierbei steht der empfindlichste Hauttyp (Typ 1) an aller erster Stelle: Derjenige mit roten oder rötlichen Haaren, weißer Haut, vielfach Sommersprossen und meist grüner Augenfarbe. Dieser Hauttyp bekommt fast immer einen Sonnenbrand. Daher ist er auch derjenige, der bei chronischer Sonnenexposition frühzeitig zur Ausbildung von Hautkrebs neigt. Auch scheinbar brünette Menschen mit einem „rötlichen Stich“ in der Haarfarbe gehören in diese Gruppe. Fast immer kennen diese Menschen ihre empfindliche Haut, die von allen Hauttypen am meisten zur Erschlaffung neigt. Hier ist das Sonnen – Konto ziemlich schnell erschöpft. Vorteil dieses Hauttyps: Besonders feine Narbenbildung. Wichtig und das A+O ist hier ein sehr hoher Sonnenschutzfaktor und ACHTUNG: Sonnbank!!! Nicht zu empfehlen.

Wo hingegen der Hauttyp (Typ 6) am meisten verträgt!

Typ 6 ist nämlich der dunkelhäutige, Hauttyp und bekommt praktisch nie einen Sonnenbrand. Solche Menschen haben eine besonders elastische Haut, was allgemein zur auffälligsten, wulstigsten Narbenbildung von allen Hauttypen führt. Sie bleiben hierdurch jedoch scheinbar „ewig jung“. Der Hauttyp 6 ist der mit dem größten Sonnen – Konto. Allerdings bekommt auch dieser Hauttyp gelegentlich Hautkrebs: An den Innenflächen der Haut, den Fußsohlen und unter den Finger- und Fußnägeln. Da eben, wo kaum Pigmente zu finden sind.  

Hautveränderung durch Sonneneinstrahlung

Die Hautveränderung durch Sonneneinstrahlung entsteht haupsächlich durch gefährliche UV – Strahlen aus dem Weltall. Da die Ozonschicht der Erdatmosphäre immer dünner wird und damit immer weniger gefährliche UV – Strahlung abfangen kann, prallt diese Strahlung ungebremst auf unsere Hautoberfläche und dringt in sie ein. Sie löst dabei in den Pigmentzellen zwar die meist erwünschte Bräunung aus, dringt jedoch auch bis in das Genom, die Erbanlagen der sog.Melanozyten, der Pigmentzellen der Haut, ein. Dort „zerbricht sie die Erbanlagen, die DNS, und sogt für Fehler bei deren Ablesung. In gewissem Umfang kann unser Körper solche Fehler erkennen und wieder ausmerzen, indem er die Selbstzerstörung der besonders geschädigten Zellen einleitet .Das geschieht im Rahmen des Sonnenbrandes. Wird aber die Reparaturwirkung des Körpers überfordert, kann er sich nicht mehr um alle beschädigten Zellen kümmern, dann ist die Gefahr, dass er entstandene Krebszellen „übersieht“ und Krebs entsteht.

So schön man die Bräune auch findet- immer bedenken, wie gefährlich es ist sich ohne Sonenschutz der Sonne auszuliefern. Bevor jedoch die UV – Strahlen auf die recht tief in der Haut gelegenen Pigmentzellen treffen, müssen sie erstmal durch ein Netz von Kollagenfasern und vor allem Elastischen Fasern der Haut. Diese Elastischen Fasern sind wesentlich für die Elastizität unserer Haut. Sie liegen in der Haut wie eine Art Sprungfeder und können durch Zug- und Druckverformung Spannungskräfte auf die Haut ausgleichen. Wenn jedoch die UV – Strahlen auf diese Sprungfeder auftreffen, dann sorgen sie mit jedem einzelnen Treffer für eine Bruchstelle innerhalb der Elastischen Faser. Am Ende, d. h. nach reichlich Sonnenbestrahlung im Laufe des Lebens, können diese Elastischen Fasern als mehrfach in sich zerbrochene Sprungfeder in der Haut liegen. Sie sind dann zwar noch da, aber nicht mehr in der Lage sich zu verformen, weil sie eben in ihre Einzelteile „zerbrochen“ wurden. Dann hängt die Haut im Gesicht und am Körper und man erkennt sichtbar die Folgen. Jedoch nicht „plötzlich“ sondern eben auf längere Sicht gesehen.

Hilfe gegen Sonnenschaden

In neuerer Zeit versuchen Plastische und Ästhetische Chirurgen wie auch Hautärzte diese Hautschäden zu kitten! Das lässt sich in gewissem Umfang erreichen durch Einbringen von HYALURONSÄURE erreichen. Diese Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz in der Haut und filtert z. T. Sonnenstrahlen ab, regeneriert den Flüssigkeitsgehalt der Haut und verbessert dadurch auch in gewissem Umfang wieder ihre Elastizität. Wichtig ist auch, fügen sie ihrer Haut so gut es geht Vitamin E und Collagen zu. Die Haut braucht Feuchtigkeit und und "Hilfe" sich wieder zu regenerieren.

Was immer gut ist für die Haut: WASSER TRINKEN !!!! Soviel wie möglich

Sonnenbank

Die „künstliche“ Sonne. Hier ist nur der Anteil der besonders gefährlichen UV – Strahlung herausgefiltert. Trotzdem ist die Sonnenbank sehr gut in der Lage, die Elastischen Fasern in der Haut zu schädigen und zu „zerbrechen“, wie es eben auch durch die natürliche Sonnenbestrahlung der Fall ist. Neuere Studien haben sogar gezeigt, dass durch Sonnbank -Einstrahlung die Hautkrebs – Rate spürbar ansteigt. Also hier ist Vorsicht geboten. Die "schnelle Sonne"ist keinensfalls ratsam.

Fast jeder von uns war schon einmal unter der Sonnenbank. Aber wie oft darf man? Als besonders gefährlich und besonderer „Altmacher“ für die Gesichtshaut, ist alles, was 1x wöchentlich geschieht. Geht ihr öfter – zack- ist euch die schnelle Hautalterung sicher.  

Und dann kann man kaum mehr was retten.

Also meine Lieben, dran denken es NIE zu übertreiben.

Bleibt gesund und schön...