WASSER DAS LEBENSELIXIER !

Sie sind nicht krank, Sie sind durstig! Behandeln Sie Ihren Durst nicht mit Medikamenten!"

Diese provokante These erzählen Naturheilärzte und Wasserwissenschaftler wörtlich. Denn Wassertrinken ist so wichtig, dass der Körper nicht mehr richtig funktionieren kann, wenn er nicht genügend davon erhält. Und das äußert sich in vielfältigen Krankheiten, deren Symptome meist mit Medikamenten behandelt werden. Dabei sind sie der Schrei unseres Körpers nach Wasser !

Unser Körper besteht bis zu etwa 75 Prozent aus Wasser, das unseren Körper durchläuft und alle Organe und Gewebe damit versorgt. Im Wasser befinden sich natürlich auch Mineralien und Spurenelemente, die unser Körper braucht. Wenn dem Körper aber nicht ausreichend Wasser zur Verfügung steht, trocknet er aus. Dann kann der Stoffwechsel seine Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen, und es kommt zu Ausfällen, also Krankheiten. Diese Krankheiten werden dann meistens mit Medikamenten behandelt.

Stattdessen wäre es besser, dem Körper das zu geben, was ihm wirklich fehlt - nämlich Wasser. Viele Symptome verschwinden dann ganz von alleine. Die traditionelle Schulmedizin ist da wohl anderer Meinung... Die moderne Medizin behandelt viele Krankheiten wie Diabetes, Allergien oder Asthma mit Medikamenten. Dabei vergisst sie völlig, dass zunächst der Wasserman- gel im Körper beseitigt werden muss. Erst dann, oder bei Symptomen, die noch weiterhin bestehen, können Medikamente sinnvoll sein. Oft ist dann aber nichts weiter nötig.

Es ist Zeit für eine Kehrtwende: Auch die Menschen müssen endlich verstehen, dass man seinen Durst nicht mit Kaffee oder Cola löschen kann! Kaffeemangel macht schließlich nicht krank, Wassermangel aber schon! Bedeutet das, dass man generell keinen Kaffee oder Alkohol trinken sollte, auch nicht in kleinen Mengen?

Natürlich können Sie Kaffee oder Cola trinken, auch Tee oder Alkohol. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass diese Dinge keine Durstlöscher sind. Im Gegenteil, sie entziehen dem Körper noch Wasser durch ihre harntreibenden Stoffe. Wenn Sie die getrunkene Menge an Kaffee oder Ähnlichem mit genauso viel Wasser ersetzen, dann sind auch diese Getränke erlaubt.

Woran merkt man, dass man nicht genügend getrunken hat?

Die meisten Menschen denken, dass ein trockener Mund das beste Zeichen für Durst ist. Das ist aber falsch: Es ist das letzte Anzeichen für Durst! Wenn man einen trockenen Mund hat, dann leidet der Körper schon stark unter seinem Wassermangel. Es gibt aber eine ganz einfache Faustregel: Der Urin sollte immer farblos sein! Wenn er eine gelbe oder noch dunklere Farbe annimmt, dann heißt das, dass man nicht genügend Wasser getrunken hat. Wie viel Wasser ist denn "genügend", um gesund zu bleiben? Dafür kann man keine exakten Angaben machen.

Der Wasserbedarf des Körpers hängt von vielen Faktoren ab. Es kommt darauf an, was Sie gegessen haben, ob Sie Sport gemacht haben und dabei geschwitzt haben, sogar das Wetter kann ausschlaggebend sein. Ein Erwachsener sollte aber mindestens zwei Liter Wasser täglich trinken, das sind etwa sechs bis acht Gläser. Auf keinen Fall weniger! Sie werden nämlich feststellen, dass Sie auch zur Toilette müssen, wenn Sie nichts getrunken haben! Diese Flüssigkeit, und das sind meist bis zu 1,5 Liter, muss natürlich ersetzt werden. Leitungswasser: chemisch gereinigt, biophysikalisch belastet Man hört immer wieder, dass Leitungswasser das am besten geprüfte Wasser überhaupt sei. Stimmt das?

PEJOT: Im Prinzip ja. Das, was man als Mineralwasser im Getränkehandel ersteht, dürfte beispielsweise gar nicht in die Wasserleitungen von Städten geleitet werden. Wieso? Weil der Gesetzgeber beim Mineralwasser nur um die zehn Gifte prüft, beim Leitungswasser aber etwa 20. Nur ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass sogar in den besten Wässern, die aus der Wasserleitung rinnen, noch ungezählte Gifte enthalten sind - die Dunkelziffer liegt bei 1500 bis 2000 Giften. Früher wurden noch knapp 40 Schadstoffe geprüft, heute sind es deutlich weniger, weil man ihrer überhaupt nicht mehr Herr wird. Und dabei ist Leitungswasser tatsächlich noch eines der besten Wässer, die man bekommen kann - es sei denn, man wohnt an einer Quelle in den Bergen.

Spricht man in der Kosmetik über Wirkstoffe, so lässt man in der Regel einen außer Acht und zwar den wichtigsten, nämlich das Wasser. Prof. Albert M. Kligman spricht sogar von einer "Wasser-Dermatologie" als einem wesentlichen Element der Korn- eotherapie.

Und in der Tat hat die Wasserqualität einen großen Einfluss auf den Hautzustand, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Aus der Ernährung wissen wir, dass Wasser nicht gleich Wasser ist. Gleiches gilt für die Körperpflege, wenn es um die Körperhygiene geht oder um Wasser (INCI: Aqua) als Inhaltsstoff von Cremes und anderen Kosmetika. "Wasser-Dermatologie" In Verbindung mit feuchtigkeitsbindenden Wirkstoffen führt der Wassergehalt der Präparate nicht nur zu einer vorübergehenden, sondern auch zu einer länger andauernden, messbaren Erhöhung der Hautfeuchte. An dieser Stelle setzt die Korneotherapie an, die von Prof. A. Kligman geprägt und zuweilen von ihm auch als Wasserdermatologie bezeichnet wurde. Danach gehört Wasser zu einem der wichtigsten Wirkstoffe.

In Studien konnte er zeigen, dass die effektive Wasserbindung im Stratum corneum zu klinisch nachweisbaren Effekten bei ernsthaften Barrierestörungen führt, d. h. auf Dauer gleiche Wirkung haben kann wie topisch applizierte Pharmazeutika - aber ohne deren Nebenwirkungen. Daher kommt dem in Kosmetika verwendeten Wasser, seiner Qualität und den darin gelösten Stoffen eine eminente Bedeutung zu. Wasser als Rohstoff Er ist ein wichtiger Bestandteil in Emulsionen und dient in Verbindung mit Emulga-toren der tröpfchenförmigen Verteilung von pflegenden Fettstoffen (O/W-Emulsionen) und erleichtert so ganz wesentlich deren Applikation auf der Haut. Dies gilt auch für W/O-Emulsionen, d. h. wenn sich umgekehrt Wassertröpfchen in der Fettphase befinden.

Das Verdunsten des Wassers wird sensorisch als angenehm kühlende Wirkung wahrgenommen. Daneben spielt Wasser auch als Lösemittel für polare (hydrophile) Wirk- und Hilfsstoffe eine Rolle. Trotz aller beschriebenen unterschiedlichen Eigenschaften ist Wasser der weitaus preiswerteste Rohstoff in der Kosmetik. Erkenntnisse von Dr. Hans Lautenschläger Dr. Hans Lautenschläger studierte Chemie und Physik (Nebenfach) an der Freien Universität Berlin. Als Abteilungsleiter im Bereich Forschung und Entwicklung der Nattermann & Cie. GmbH, Köln, entwickelte er von 1977 bis 1987 neue pharmazeutische Wirkstoffe in den Indikationen Fettstoffwechselstörungen, Entzündung und Herz-Kreislauf. Von 1987 bis 1990 leitete er die Anwendungstechnik der Nattermann Phospholipid GmbH, die sich mit der Entwicklung Phosphatidylcholin-haltiger Arznei- und Hautpflegemittel beschäftigte. Von 1990 bis 1998 war Dr. Lautenschläger Geschäftsführer der Rhenus Wilhelm Reiners GmbH & Co. KG in Mönchengladbach; in dieser Zeit entstanden innovative Kühlschmierstoffe (KSS) und Hautschutzpräparate für den industriellen Einsatz. Als geschäftsführender Gesellschafter baute er die KOKO Kosmetikvertrieb GmbH & Co. KG zu einem weltweit tätigen Unternehmen mit einem Exportanteil von ca. 70% aus.